Ich esse bewusst. Ich achte auf das, was ich meinem Körper gebe.

Aber selbst wer sich gut ernährt, braucht regelmäßige Entgiftung. Denn unser Alltag steckt voller unsichtbarer Belastungen wie Umweltgifte, Stress, verarbeitete Lebensmittel.

Die Leber muss still und unermüdlich arbeiten und verdient darum, wann immer es möglich ist, unsere Unterstützung.

Genau deshalb ist die fermentierte Orange für mich nicht nur ein Lebensmittel. Sie ist (m)ein kleines tägliches Ritual.

Was steckt wirklich drin?
Wir fermentieren die Orange aus Vietnam und lassen bewusst die Zeste, also die Schale, dran. Das ist kein Zufall. Denn genau dort sitzt das Beste:

🍊 Vitamin C & Vitamin A: für ein starkes Immunsystem und strahlende Haut.

💛 Hesperidin: ein Pflanzenwirkstoff, der nicht für Orangenhaut sorgt, sondern für das genaue Gegenteil: samtig-reine Haut von innen.

🌿 Mineralstoffe & Pflanzenwirkstoffe: Sie können Leber und Niere reinigen, den Stoffwechsel ankurbeln und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Hauterneuerung von innen: weil Schönheit nie nur eine Frage der Oberfläche ist.

Übrigens: Die Zeitschrift „Freundin“ hat die fermentierte Orange bereits entdeckt und empfohlen!

Genuss mit Wirkung: Bananenmuffins mit fermentierter Orange

Ostern ist zwar vorbei, aber die Idee, die ich euch mitgebracht habe, bleibt das ganze Jahr über wunderbar.

Diese Muffins kommen ohne Zucker aus. Die Banane übernimmt die Süße. Und das eigentliche Geheimnis? Die kleinen Stückchen fermentierter Orange, die sich durch den Teig ziehen und jedem Bissen etwas Besonderes geben.

Zutaten (für 12 Muffins)

  • 3 reife Bananen
  • 2 große Eier
  • 250 g Dinkelmehl (oder Hafermehl)
  • 1 TL Weinsteinpulver
  • 80–100 g Butter und/oder Kokosöl (ich mische beides nach Gefühl)
  • 4–5 Stücke fermentierte Orange, klein geschnitten
  • 1 Prise Zimt

So geht's

  • Backofen auf 180 °C vorheizen, Muffinform vorbereiten.
  • Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken, Eier und Öl unterrühren.
  • Mehl, Backpulver und Zimt dazugeben – alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Fermentierte Orangenstückchen unterheben.
  • Teig in die Form füllen, 20–22 Minuten backen, auskühlen lassen – und genießen. 🍊

Kleiner Trick für besonders schöne Muffins: Starte die ersten Minuten mit 200 °C, dann runter auf 175 °C. So gehen sie schöner auf und bekommen eine goldene Kuppel.

Beim Backen verwende ich übrigens immer Butter oder Kokosöl einzeln oder gemischt, je nach Gefühl und dem, was gerade da ist. Beide sind natürlich, beide haben Charakter. Statt Backpulver nehme ich Weinsteinpulver. Das ist ein natürliches Triebmittel, das aus der Weinherstellung stammt und für mich einfach die sauberere Wahl ist.

Öle wie Sesam, Olive oder Kürbiskern liebe ich übrigens auch, aber die gehören für mich eher auf den Salat oder ins Dressing. Und Nussöle wie Mandel oder Macadamia? Die wandern bei mir direkt in die Kosmetik. 😉

Warum ich Bananenmuffins mit fermentierter Orange liebe

Dieses Rezept ist eine wunderbare Resteverwertung, denn überreife, braune Bananen sind dafür ideal. Je reifer, desto süßer und desto besser für den Teig.

Und wer auf Vorrat backt: Muffins lassen sich hervorragend einfrieren und bei Bedarf schnell auftauen. Perfekt für den Alltag, wenn es schnell gehen muss und man trotzdem nicht auf Qualität verzichten möchte.

Das Schöne an diesem Rezept ist für mich das Prinzip dahinter: Du gönnst dir etwas Süßes und tust deinem Körper gleichzeitig etwas Gutes.

Das ist Genuss mit Wirkung. Und genau das ist es, wofür Live Forever Young steht. 💛

Author

Ngoc Ha

Mein Name ist Ngoc Ha und ich bin leidenschaftliche Verfechterin der Vitalität und des Wohlbefindens durch die Kraft der Natur. Aufgewachsen in Vietnam, habe ich die traditionsreiche Kunst der Fermentation von klein auf kennengelernt. Diese jahrhundertealte Praxis hat nicht nur meine Familie, sondern auch meine gesamte Gemeinschaft geprägt. Gemeinsam mit Wolfgang bringe ich dieses wertvolle Wissen zu dir nach Hause.